Mit laufen anfangen

Wie kann es losgehen? Von Ausrüstung bis zur Vorbereitung

Mit laufen anfangen ist gar nicht so kompliziert, wie manch einer sich das vorstellt. Für die Ausrüstung gilt, dass Sie einfach nur bequeme Schuhe brauchen und bequeme Kleidung.

Falls Sie meinen, dass Schweißbänder, Fitness-Tracker und ähnliches Ihre Motivation steigern (das Zeug kostet ja sehr viel Geld), dann schaffen Sie es sich an.

Wirklich wichtig ist so etwas wohl nur für den Profi, der seinen Puls und seine Kalorienbilanz immer im Auge behalten will. Vorerst genügt hier aber die Faustregel, dass jede Bewegung gut ist und man nicht alles zu Tode analysieren muss.

Die einzige Investition, die sehr schnell nötig ist, sind eben Laufschuhe. Diese werden in der Regel alle 700 bis 800 Kilometer ausgetauscht – das entspricht bei durchschnittlichen Joggern etwa 100 – 130 Stunden Laufzeit.

Bezüglich der Schuhe hier ein paar Anmerkungen: Es ist erwiesen, dass das häufige Laufen auf geraden, harten Strecken (sprich: Straßen und Beton) den Gelenken nicht zuträglich ist, wenn nicht exakt auf die Bewegung geachtet wird.

Mit laufen anfangen – So klappt es

Die meisten Jogger kommen mit den Zehen zuerst auf und rollen den Fuß – wenn überhaupt – nicht ab. Die Belastung auf Knie und Sprunggelenke wird dadurch enorm erhöht. Es ist generell empfehlenswerter, beim Aufsetzen der Füße ganz minimal in die Knie zu gehen.

Bei Anfängern darf das vorerst außer Acht gelassen werden – schließlich beginnt man nicht mit dem stundenlangen Laufen, sondern mit kurzen Intervallen.

Zudem ist es gesünder für Gelenke und Muskeln, wenn der Untergrund mehr Abwechslung bietet. Ideal sind etwa Waldböden, das Unterbrechen des Laufens durch Treppen, hügeliges Terrain oder auch sandige Böden.

Außerdem können fortgeschrittene Läufer auch über Barfußschuhe nachdenken – diese sollen dank der höheren Sensibilität an den Füßen das Laufen verbessern.

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Die Vorbereitung vor dem Laufen ist denkbar simpel und besteht in Dehnübungen. Kniebeugen, das Dehnen der Beine und Arme sowie ein Lockern der Schultern wirken Wunder. Gerade die Beine sollten vor jedem Lauf dringend gedehnt werden.

Die Übung, bei welcher je ein Bein nach vorn gestreckt wird (der Fuß liegt auf!) und man dann in die Hocke geht, ist ideal. Sie kennen dies sicherlich.

Zudem sollte man vor dem Laufen ein wenig Flüssigkeit zu sich genommen haben. Die letzte Mahlzeit sollte hingegen mindestens eine Stunde her sein – denn mit schwerem Magen läuft es sich schlechter.

Ein kleiner Snack (Obst, Müsliriegel etc.) vor dem Laufen ist natürlich eine gute Idee. Wichtiger ist aber das Trinken von Wasser.

Beim Laufen gelten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen. Die erste besteht darin, die eigenen Grenzen zu akzeptieren.

Die zweite besteht darin, auf den Verkehr und Fußgänger zu achten. Und die dritte besteht darin, auf die eigene Atmung zu achten und keinen Muskelkater zu riskieren.